Eröffnungsturnier „Pizzeria da Pippo“ am Himmelfahrtstag

Pippo-Foto Familie: v. r. „Pippo“, Tochter Suzanna, Ehefrau Urszula, Bruder Alessandro und Freundin Alicja

Was ist schöner, als eine Vatertags-Tour an Himmelfahrt? Natürlich ein Golfturnier auf der Anlage des Golfclub Gifhorn! Und besonders schön war es, dass 76 Golferinnen und Golfer der Einladung zum Eröffnungsturnier „Pizzeria da Pippo“ gefolgt sind, um unseren neuen Clubgastronomen Giuseppe Marino, der liebevoll „Pippo“ genannt wird, und sein Team und seine Küche kennen zulernen.

An dieser Stelle sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass er nicht nur Clubmitglieder willkommen heißt, sondern auch unsere Freunde, Verwandte und externe Gäste, um sie mit seiner abwechslungsreichen und köstlichen italienisch-deutschen Küche jeden Dienstag bis Sonntag zu verwöhnen. Nur bei Turnieren wird es hier gewisse Einschränkungen geben.

Wir konnten uns Himmelfahrt einen ersten Eindruck vom sympathischen neuen Clubgastronomen „Pippo“ und seinem Team um Frau Urszula und Tochter Suzanna verschaffen. Wir wurden mit typisch italienischer Antipasti, zartem Schweine- und Hähnchenfilet sowie Calamari, Nudeln und Kartoffeln verwöhnt. Zum Nachtisch gab es natürlich auch etwas typisch italienisches: selbst zubereitetes Tiramisu – ein absoluter Gaumenkitzler. Ich vernahm Stimmen, davon hätte es noch mehr geben können. Aber wie heißt es doch so schön: Wer zuerst kommt… – isst in diesem Fall am meisten.

Pippo-Team-Foto: v. r. Torsten Schrader, Urszula Marino, Präsident Uwe Ostmann und Gastronom Giuseppe Marino „Pippo“ und sein Team

„Pippo“ hat es an seinem Premierentag jedenfalls verstanden, uns kulinarisch zu verwöhnen, auch wenn für ihn alles neu und unbekannt und seine Anspannung groß war. Dafür mille Grazie. Er hat mir verraten, dass er mit diesem ersten Turnier und den Teilnehmern sehr zufrieden war. Auch unserem Präsidenten Uwe Ostmann und Vorstand Marketing Torsten Schrader ist ein großer Stein vom Herzen gefallen, dass alles so wunderbar geklappt hat. Beide wünschen sich, dass unsere Mitglieder unsere neue Clubgastronomie so oft wie möglich nach dem Golfspiel, aber auch außerhalb einer Golfrunde besuchen. Nur so können wir nachhaltig unserem Clubgastronomen eine Lebensgrundlage bieten.

Was es heißt, ohne Gastronomie leben zu müssen, haben wir einige Monate leidvoll erleben müssen. Ich denke, niemand wünscht sich diesen Zustand zurück. Für einen Golfclub gehört eine gute Gastronomie zum wesentlichen Bestandteil. Nur so können große Turniere, Punkt- und Freundschaftsspiele mit anderen Golfclubs zur Zufriedenheit aller ablaufen. Auch für Greenfee-Spieler ist die Gastronomie ein unabdingbares Aushängeschild. Nur so können wir guten Gewissens für Greenfee-Spieler die Werbetrommel rühren. Unser wunderschöner Platz in der Südheide ist für Greenfee-Spieler selbstredend immer eine Golfrunde wert.

Begrüßung und Instruktionen vor dem Start

Ach ja, es wurde ja auch noch Golf gespielt. Um 11:30 Uhr konnte Präsident Uwe Ostmann 76 Golferinnen und Golfer zu einem „besonderen“ Turnier begrüßen, das zur Neueröffnung unserer neuen Clubgastronomie und Kennenlernen unseres neuen Clubgastronomen veranstaltet wurde. Der Spaß am Spiel stand diesmal im Vordergrund und nicht das Ergebnis. Deshalb gab es auch keine Preise, sondern „nur“ vier Sonderpreise, und zwar auf Bahn 2 den „Longest Drive“ für Damen und Herren, Bahn 6 „Longest Putt Made“, Bahn 11 „Nearest to the Line“ und Bahn 18  „Nearest to the Pin“ (2. Schlag).

Torsten Schrader erklärte noch die Spielweise des italienischen Vierers als Lochspiel, der in keinem Regelwerk zu finden ist. Das Besondere war nämlich, dass das gegnerische 2er-Team entscheiden konnte, von welcher Stelle aus das schlagende 2er-Team weiterspielen musste. Dies musste nicht der besser liegende Ball sein! Diese Spielweise war für alle neu und dadurch ein flüssiger Spielfluss leider nicht durchgängig möglich. Aber Erfahrung macht bekanntlich klug.

Um Punkt 12:00 Uhr, also „High Noon“ gingen 19 Vierer-Flights per Kanonenstart auf die Runde. Die Spielzeit war auf maximal 5 Stunden begrenzt und Petrus hatte es gut mit uns gemeint. Die Runde konnte pünktlich um 17 Uhr beendet werden. Wir sind alle trocken ins Clubhaus zurückgekehrt und haben das angesagte Unwetter nur aus weiter Ferne vernommen. Die Musikbeschallung auf Bahn 14 und 15, die aus Wilsche herüberschwappte, war insbesondere für alle Liebhaber bekannter Pop-Oldies wie z. B. der Beatles eine nette Runden-Unterhaltung. Auf Bahn 11 liefen uns gleich mehrere Vatertags-Touren über den Weg, teilweise sogar mit Pferd und Wagen. Es blieb für uns sogar Zeit für einen kleinen Smalltalk.

Besonders erwähnen möchte ich den Spieler, der die weiteste Anreise zu unserem Turnier hatte. Es ist unser Platzrekordhalter der Herren, Jan Gulich, der für Bremen in der 2. Bundesliga spielt und kurz vor Abschluss seines Studiums steht. Ich konnte mir die Frage nicht verkneifen, ob er sich vorstellen könnte, wieder für Gifhorn abzuschlagen, wenn er in dieser Gegend einen Job findet. Naja, schauen wir mal…

Siegerfoto: v. r. Marit Wierleuker, Jorunn Wierleuker, Sönke Lüdde, Detlef Pietruschka, Udo Vahldiek

Nach dem Essen gab es noch die Siegerehrung. Torsten Schrader konnte folgenden Gewinnern gratulieren und die Sonderpreise übergeben. Natürlich Gutscheine für unsere Gastronomie!

Longest Drive Damen:     Jorunn Wierleuker
Longest Drive Herren:     Sönke Lüdde
Longest Putt Made:          Detlef Pietruschka (11,1 Meter)
Nearest to the Line:          Udo Vahldiek (74 cm)
Nearest to the Pin:            Marit Wierleuker (410 cm)

Bericht/Fotos: Joachim Pusch